Am 3. März 2009 stürzte das Magazingebäude des Stadtarchivs Köln gemeinsam mit zwei Nachbarhäusern ein. Zwei junge Männer verloren ihr Leben, etliche Bewohner der umgebenden Häuser ihre Habe und ihre Wohnung. Im Schutt des eingestürzten Gebäudes versanken insgesamt mehr als 27 Regalkilometer Archivgut sowie zehntausende Urkunden und anderes Archivmaterial.

Die Bergung und Erstversorgung dieses Materials in den Wochen und Monaten nach der Katastrophe wurde zu einer beispiellosen Kulturgutrettungsaktion, an der Fachleute und Bürger gleichermaßen beteiligt waren. Im Rahmen des Vortrages geht es um die Erfahrungen aus der Koordination dieser umfassenden Notfallmaßnahme. Es werden zudem die Konsequenzen dargestellt, die sich aus der Katastrophe und ihren Folgen für Aufbewahrung, Handling und Erschließung von Kulturgut ergeben.

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