Im Jahr 2015 fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft letztmalig die Erwerbung spezialisierter Forschungsliteratur in den „Sondersammelgebieten“ an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland. An Stelle des traditionsreichen Förderinstruments (Beginn im Jahr 1949) sind die „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ getreten, die seit 2013 gefördert werden. Noch ist die Umstrukturierung voll im Gang. Der Vortrag geht kurz auf die Zielsetzung und Hintergründe des neuen Förderansatzes ein, erläutert vor allem den Aspekt der Spezialversorgung für einzelne Fächer und geht auf mögliche Implikationen für die gesamte Bibliothekslandschaft ein. Leitmotiv des Vortrags ist – nicht überraschenderweise – der Umgang mit der rasant wachsenden Menge digitaler Informationsangebote.