Mit der Plattform ECHO (European Cultural Heritage) baute das MPIWG Anfang der 2000er Jahre gemeinsam mit Kooperationspartnern im Ansatz eine „Europeana“ avant la lettre auf.  Ein erklärtes Ziel dieses Projekts war es, weltweit vorliegendes Kulturerbe zu digitalisieren und offen im Netz über einen Sucheinstieg bereit zu stellen. Dabei spielte auch die Open Access- Policy des Instituts und sein Beitrag zur Berliner-Erklärung 2003 eine wichtige Rolle. Nach dem Auslaufen der Projektförderung wurde die Digitalisierung weiter am Institut betrieben.

Heute steht die Plattform mit ihren über 200.000 Digitalisaten vor einer technischen und strategischen Neuausrichtung. Der Vortrag möchte zum einen über die damit verbundenen Herausforderungen und Pläne berichten und zweitens den wichtigen Service der Bibliothek „Digitalisierung on demand“ und seine Bedeutung für das Institut näher vorstellen.


Esther Chen
Bibliotheksleiterin Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte