Für Spezialbibliotheken und kleinere Institutionen kann es sich lohnen, ihre oft einzigartigen Bestände über die digitale Bestandssicherung hinaus auch thematisch oder inhaltlich zu erschließen, um sie angemessen aufbereitet der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die bestehenden und im Aufbau befindlichen Digitalisierungsprojekte der HeBIS-Verbundzentrale illustrieren beispielhaft sowohl unterschiedliche Herangehensweisen an vorhandene digitalisierte oder noch zu digitalisierende Materialien als auch verschiedene Möglichkeiten der Erschließung und Aufbereitung. Es werden folgende Projekte kurz vorgestellt:

 „1914-1918 Der Erste Weltkrieg im Spiegel hessischer Regionalzeitungen“:
Digitalisierte Regionalzeitungen im Volltext auf einer nutzerfreundlichen Plattform mit formalen, inhaltlichen und thematischen Sucheinstiegen als auch zusätzlichen Navigationselementen mit ereignisgeschichtlichem, geographischem und quellenkritischem Inhalt.

Das „Konzertrepositorium der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt“:
Ein Multimediales Repositorium für Konzertprogramme mit Audio- und Video-Konzertmitschnitten inklusive Bereitstellung der Musikdateien zum Streaming on demand.

Aufbau einer Präsentations-Plattform für archivalische Materialien ohne Katalognachweise:
Digitalisierung, Strukturierung und Metadatenerstellung für Fotografien, Notizbücher und Briefe eines privaten Nachlass aus dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main mit dem Ziel, unterschiedliche – auch inhaltliche Zugänge – zu den Materialien auf einer ansprechenden und nutzerfreundlichen Plattform zu realisieren.

Andrea Hartmann, Paul  Warner
HeBIS Verbundzentrale Frankfurt a. M.