Schon seit fast zehn Jahren wird in der Bibliothek des Deutschen Museums – auch in Kooperation mit Partnerbibliotheken – digitalisiert. Von Anfang an wurde dabei großer Wert auf Standards, Daten- und Bildqualität, Vollständigkeit und Erschließung gelegt, eine Strategie, die 2014/15 schließlich in der Teilnahme am VD18-Projekt mündete.

In den letzten drei Jahren kooperierte die Bibliothek ergänzend dazu in einer Public-Private-Partnership mit Google Books, um im Rahmen einer
Massendigitalisierung fast sämtlichen urheberrechtsfreien Bestand im
Umfang von ca. 50 000 Bänden zu digitalisieren.

Beide Projektformen haben Vor- und Nachteile. Sie ziehen jedoch insbesondere völlig unterschiedliche Herangehensweisen, Workflows und
Arbeiten nach sich.

Dieser Vortrag soll in Form eines Erfahrungsberichts die beiden Digitalisierungsstrategien beschreiben und gegenüberstellen.
Durch die in den letzten Jahren gesammelten Erfahrungen können Probleme und ihre Lösungen beschrieben sowie erfolgreiche Strategien
identifiziert werden, die solche Digitalisierungsprojekte auch in einem kleinen Team erfolgreich umsetzbar machen.

Eva Bunge
Deutsches Museum München