Viele, vor allem kleinere Universitäten und Hochschulen, haben nicht immer die benötigte Manpower, ihre eigenen Open Source Lösungen zu bauen, um ihre Ambitionen im Bereich der wissenschaftlichen Kommunikation umzusetzen oder möglicherweise sogar einen kleinen Universitätsverlag zu gründen und zu unterhalten. Solche Institutionen können von einer gehosteten Plattform profitieren, die im Software as a Service-Modell betrieben wird. Mit minimalen Aufwand betreiben viele kleinere Institutionen aus dem Digital Commons Netzwerk ihre eigenen Publikationsreihen, von denen einige in diesem Vortrag vorgestellt werden sollen. Hierbei soll das Augenmerk auf vier unterschiedliche Nutzungsbeispiele gelenkt werden:

– Open Access Zeitschriften
– Publikation von Open Access Konferenz-Proceedings und -Postern
– Open Educational Resources und Monographien
– Studierendenforschung: Projekte, Zeitschriften und Konferenzen

Anhand von Fallbeispielen werden Möglichkeiten gezeigt, wie auch kleinere Institute ambitionierte Open Access Initiativen verwirklichen können, die für sie Sichtbarkeit generieren, aber durch die Auswertung von Nutzerdaten auch wertvolle Informationen liefern, die ihnen bei der strategischen Planung von Kollaborationen, Kommunikation, und Talentförderung helfen.

Referent: Marc Chahin (Bepress, Elsevier)